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Die kalte Villa am Philosophenweg
Ich arbeite seit zweiundzwanzig Jahren als Haushälterin in der Villa von Familie von Weidmann am Philosophenweg
Fajna Tajna
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06
Die Jahre vergingen. Ich verließ Niedenau nach dem Abi, studierte in Berlin, arbeitete dort. Die Geschichte von Jonas Hartmann verblasste zu einer Anekdote, die ich manchmal bei Bier und zu viel Zeit erzählte: „Bei uns auf dem Dorf gab es diesen Bauernjungen, der hat beim Abiball eine Rede gehalten, so dass sogar Krüger geweint hat.“ Mehr blieb nicht. Die Turnhalle, der Geruch, die Sache mit der Hand seiner Mutter — alles wurde zu einer kleinen Perle in meiner Erinnerung, die ich selten herausholte.
Das Telefon klingelte um sechs Uhr morgens, und ich wusste, bevor ich abnahm, was meine Mutter sagen würde.
Fajna Tajna
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09
Das Kind im Flur
Ich arbeite seit elf Jahren in der Alstertal-Kinderklinik. Nachtdienst, Frühschicht, Wechselschicht —
Fajna Tajna
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06
Der gelbe Umschlag
Um 8:47 Uhr küsste Thomas Berger seiner Frau auf die Stirn. Es war derselbe Kuss wie jeden Morgen, nur
Fajna Tajna
de
03
Die Wäscherin von Blankenese
Ich arbeite seit elf Jahren in der Villa an der Elbchaussee. Ich putze, koche, sortiere die Post.
Fajna Tajna
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08
Das Mädchen im roten Pullover
Vierzehn Monate. So lange hatte im Haus der Voss' niemand mehr richtig geschlafen. Die Villa in
Fajna Tajna
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04
Der Sturm kam nachts
November in Ramsau begann mit Nebel. Eine graue Decke kroch über die Berge, verschluckte die Dächer
Fajna Tajna
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08
Blaue Papiere für eine schwarze Katze
Ich drehte den blauen Pass mit zwei Fingern. Auf der ersten Seite stand mein Name: Arne Meissner.
Fajna Tajna
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02
Drei Tage zu früh
Ich ließ die Wohnungstür offen, als ich auf dem Treppenabsatz stehen blieb. Durch den Spalt drang das
Fajna Tajna
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04
Der Karton am Fenster
Den Anruf bekam Nora an einem Donnerstag, kurz vor halb zwei. In der Küche brutzelte Öl in der Pfanne
Fajna Tajna